Aquarium / Ein Projekt der Klasse für Fotografie und Neue Medien 26.05. - 30.06.2020

Aquarium

26.5. — 30.6.2020 / 0 — 24 Uhr
Alpenstraße 75 / Salzburg

Ich tauche ab, um eine Idee zu verwirklichen,
geschützt durch matte Scheiben. Langsam
klärt sich das Becken. Gedankenblasen unerforschter
Wesensarten gaukeln aus der Tiefsee an die
Oberfläche.

Installation view: Angelika Wienerroither, Thought on waves, 2020
Installation view: Angelika Wienerroither, Thought on waves, 2020

ANGELIKA WIENERROITHER (26.5.—15.6.)
CHRISTINA GUMPINGER (4.6.—25.6.)
YVONNE LEITNER (28.5.—15.6.)
VERA KERN (16.6.—30.6.)
ALBA CATALÁ (15.6.—30.6.)
PIA GEISREITER (16.6.—30.6.)
STANIMIRA SHKODROVA (15.6—30.6.)
INKLUSIVE STUDENT*INNEN-AKTIONS-GRUPPE (23.6.—30.6.)

Aquarium ist der Titel einer Ausstellung, die von Studierenden und Lehrenden der Klasse für Fotografie und Neue Medien der Universität Mozarteum konzipiert wurde. Aquarium ist jedoch ebenso eine Aneinanderreihung großzügiger Fensterflächen des Ateliergebäudes der Universität Mozarteum an der Alpenstraße 75, sowie jener Raum, der sich dahinter ausbreitet. Es ist zugleich ein Gefühlszustand, ein Mindset und eine Zeit, die für uns gerade erst begonnen hat und sich weit in die Zukunft strecken wird — eine Form des organischen Zusammenseins und Getrenntseins, ein gemeinsames Treiben und Luftholen, eine Parallelität einzelner Handlungen, Wirklichkeit, ein künstlerisches Medium und pädagogisches Experiment.

Unser Leben hat sich verändert. Die Bilder davon werden langsam sichtbar. Durch kleinere und größere Gucklöcher lassen wir auf unsere Arbeitsplätze blicken, legen Schritt für Schritt die Fenster im Erdgeschoß des Atelierhauses hinaus auf die Alpenstraße frei. Bisher hatten wir das Glas mit Buttermilch verblendet, um die Konzentration unseres gemeinschaftlichen Innenraumes zu schützen.

Nun sind wir zurückgeworfen auf uns selbst. Alleine beginnen wir uns mit unseren Sehnsüchten, der Vergangenheit und der Zukunft zu beschäftigen. Begrenzt auf einen Raum, in dem wir zugleich leben und arbeiten. Die Welt, getrennt durch eine Glasscheibe, bleibt auf Distanz. Ein Ausschnitt gewährt jedoch Einblick in das, was uns beschäftigt, wohin es uns zieht.

Die ausgestellten Arbeiten der Studierenden bedienen sich fotografischer, filmischer, malerischer und installativer Mittel. Viele der Beiträge sind während des Lockdowns entstanden und reagieren inhaltlich und medial unmittelbar darauf. Sie beschäftigen sich u.a. mit Intimität, Squash, dem Zimmer im Elternhaus, dem Selbstporträt und der Sehnsucht nach dem Meer.

Mit dem Blick durch das Fenster, durch das PassantInnen in das Aquarium blicken, kehrt auch die Erfahrung von Fotografie wieder. Das Fenster rahmt den Raum ähnlich dem Sucher der Kamera, selektiert den Blick und hinterfragt Nähe und Distanz als Instrumente unsere Gegenwart.

Initiiert von Gregor Neuerer, Sigrid Langrehr, Michael Mauracher und Peter Schreiner

Ein Projekt der
Klasse für Fotografie und Neue Medien
Department für bildende Kunst und Gestaltung
Universität Mozarteum Salzburg
Alpenstraße 75
Salzburg

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Angelika
Wienerroither
Thought
on
waves
2020

Angelika Wienerroither, Thought on waves, Video, 3:39 min, 2020

Der Boden unter den Füßen schwankt. Die Lampe am Schreibtisch bewegt sich, beleuchtet mal die rechte, mal die linke Seite des Papiers. Von draußen dringen die Rufe der Kameraden in die Kajüte, unverständlich und dennoch klar in ihrer Dringlichkeit. Die Matrosen rollen das Segel ein und befestigen es mit dicken Seilen, stelle ich mir vor. Drinnen höre ich, wie die Wellen am Deck zerbersten. Der Wind schleudert unser Boot über das weltumspannende Meer. Richtungs- und absichtslos.

An guten Tagen richtet sich der Blick auf den Horizont. Ich versuche, genau auszumachen, wo das Wasser endet und der Himmel beginnt. An schlechten Tagen gibt es keinen Himmel mehr, Wasser ist überall, fällt von oben auf uns herab, springt uns von der Seite ins Gesicht.

Ich starre auf die Wand am anderen Ende meines Schreibtisches. Das Holz hat sich dunkel verfärbt, Jahre des Windes, des Wassers in sich eingeschrieben. Ich höre meinen Atem. Mein Körper bläst sich auf, der Brustkorb nimmt Raum ein. Danach fällt alles wieder zusammen, wie die Wellen draußen, die sich aufbäumen und dann wieder verschwinden. Wie gleich sie doch wirken, denke ich. Doch sie könnten nicht unterschiedlicher sein, einmal stoßen sie das Boot mehr nach rechts, mal weicht das Holz nach links aus. Mal dreschen die Tropfen auf das Deck ein, mal erreicht die Gischt den Bug.

Ich schwanke. Wie das Pendel der Zeit, denke ich. Ich könnte alles verlieren, sage ich. Und am Ende? Am Ende sitze ich hier und atme.

Angelika Wienerroither, Thought on waves,  26.5.—15.6.2020
Angelika Wienerroither, Thought on waves, 26.5.—15.6.2020

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Yvonne
Leitner
Selfie
2020

Installation view: Yvonne Leitner, Selfie 2020
Installation view: Yvonne Leitner, Selfie 2020

Wie präsentiere ich mein ICH und wie kann ich das über Bilder darstellen? Selbst- und Fremdwahrnehmung spielen eine wichtige Rolle. Wie möchte ich von anderen gesehen werden und wie sehe ich mich selbst überhaupt? Über diese Fragen konnte ich in der Quarantäne Zeit gut nachdenken. Auch ob sich Veränderungen in dieser Situation über mein Selbstbild ergeben. Wie tief schneiden Faktoren in die Bewältigung des alltäglichen Alltags ein. Darunter sind Faktoren gemeint wie Einsamkeit, soziale Distanz, Distance Learning, generelle Einschränkungen wie das Einkaufen gehen, Abschottung von der Außenwelt, die Wege zu Arbeitsplätzen, die nicht mehr sind, sowie die daraus folgende Gefühlslage. Ist überhaupt noch eine Routine zu erkennen? Wie pflege ich Kontakte? Wie wichtig ist die digitale Welt in dieser Lage geworden?

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DAS SPIEGELBILD!  
Stehe hier schon lange. Betrachte mich. 
Beschäftige mich mit mir Selbst. 
Die Zeit bleibt geradestehen. 
Zu viel Zeit, die ich damit verbringe. 
Gedankenchaos. Zersplitterung. 
Zu ernsthaft und unbefreit. 
 
Krampfhaft die Suche. Wer bin ich? 
Es verliert an objektiver Sicht. 
Versteift. Verharrend. Abstand. 
Einen Abstand verlangt es. 
Das einfache Sein. Ist das nicht genug? 
Bin ich aus meinem Schein heraus das Ich? 
Das Äußere. Die Begegnung. Aber fälschlich. 
Trügerisch das Bild. 
Mein Wesen fixiert sich anders. 
Anders als auf den ersten Blick. 
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Yvonne Leitner, Busfahrt Quarantäne, Video, 0:49 min, 2020

Diese Arbeit ist vor dem Hintergrund von COVID-19, im Blick auf Alltägliches, das sich verändert, entstanden. Ein Gedankenauszug:

Die Maskenpflicht, sinnvoll?

Einschränkung, befremdlich, eigenartig,
Nähe, Distanz, Veränderung,
bedrückend, beängstigend,
umständlich, unbequem, unfrei,
Maßregelung, Zwiespalt, luftringend.

Das ungute Gefühl wächst und innerlich
spüre ich, Einsamkeit, Entfernung.
Ausnahmezustand – „ABSTAND HALTEN“
Vieles das Selbstverständlich ist, ist es nicht mehr.
Vermisse den persönlichen Kontakt.

Sensibilisierung – „MASKE“
Komische Blicke. Wie lange noch?
Ungewiss.

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Christina
Gumpinger
Intime
Einsichten
2020

Christina Gumpinger, Intime Einsichten, 2020
Christina Gumpinger, Intime Einsichten, 2020

Christina Gumpinger, Master-Studentin der Bildnerischen Erziehung am Mozarteum, zeigt in dieser Ausstellung ihre fotografische Auseinandersetzung mit dem Thema Intimität, Körperlichkeit und Haut. Die ursprünglich für die Galerie des Kunstwerks geplante Ausstellung wird nun in veränderter Form eine Arbeitssituation zum Ausstellungsraum transformieren. Gezeigt werden fotografische Arbeiten sowie Skizzen, analoge Fotografien und Vorbereitungen zur Ausstellung in Form einer Installation. Die Ausstellung ist durch das an die Alpenstraße grenzende Fenster betrachtbar, der Ausstellungsraum kann nicht betreten werden. Sie ist von 4. Juni bis 25. Juni von 0 bis 24 Uhr zu besichtigen und findet in drei Zyklen statt, weshalb sich die Ausstellungsansicht wöchentlich ändert.



































Vera Kern
Squash
2020

Squash verbindet Gedanken zu Raum und menschlichem Handeln in vorgegebenen Strukturen. Beinahe alle Sportarten haben ein ausführliches Regelwerk, dem Folge zu leisten ist. Isoliert man die Handlung aus ihrem Kontext, entstehen neue Bilder, welche nichtsdestotrotz ihren Anleitungscharakter nicht abschütteln.

5.5b Einschränkung von Übungsschlägen zwischen zwei Löchern
Zwischen zwei Löchern darf ein Spieler keinen Übungsschlag ausführen.
Ausnahme – Wo der Spieler Putten oder Chippen üben darf: Der Spieler darf Putten oder Chippen üben auf oder nahe
dem Grün des zuletzt gespielten Lochs, jedem Übungsgrün (siehe Regel 13.1e) und dem Abschlag des nächsten Lochs.
Aber diese Übungsschläge dürfen nicht aus einem Bunker ausgeführt werden und dürfen das Spiel nicht unangemessen verzögern (siehe Regel 5.6a).

Zitiert nach: Deutscher Golf Verband. (2018). Offizielle Golfregeln Gültig ab Januar 2019 (28. Ausgabe). Köllen Druck+Verlag GmbH.

Installation view: Vera Kern, Squash, 2020
Installation view: Vera Kern, Squash, 2020
Installation view: Vera Kern, Squash, 2020
Installation view: Vera Kern, Squash, 2020
Installation view: Vera Kern, Squash, 2020
Installation view: Vera Kern, Squash, 2020

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INKLUSION statt EXKLUSIVITÄT !

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Inklusive
Student*innen
Aktions
Gruppe

Die Inklusive Student* innen-Aktions-Gruppe leuchtet tabuisierte Räume innerhalb des Aquariums, das mit Bildung, Kultur & Kunst gefüllt ist, an. Die Revolution der Seele ist überfällig! Inklusion statt Exklus [ion] ivität fordern wir absolut (!) Die offiziellen Museen und Galerien bleiben für immer geschlossen. Jede*r ist ab 23. Juni eingeladen, eine tafelige, kreidige Spur zu hinterlassen, das Werk mitzugestalten und ein gemeinsames Aquarium zu prägen.

Inklusive Student*innen Aktionsgruppe – mit Dank an Bodo Kirchner!
Inklusive Student* innen-Aktions-Gruppe (2020)
Inklusive Student* innen-Aktions-Gruppe (2020)
Inklusive Student*innen Aktionsgruppe – mit Dank an Bodo Kirchner!
Inklusive Student* innen-Aktions-Gruppe (2020)
Inklusive Student* innen-Aktions-Gruppe (2020)

Die Inklusive Student*innen-Aktions-Gruppe möchte sich ganz besonders bei Bodo Kirchner für die Inspiration und den Austausch bedanken, wodurch der endgültige Slogan entstanden ist!

Nähere Infos über die Inklusive Stud*A-G, Angebote und Mitgliedschaft unter:

www.inklusivewelt.wordpress.com

www.instagram.com/inklusiv_studieren

www.twitter.com/inklusive_stud

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Angelika
Wienerroither

Gedanken
zu
dem
Moment,
in
dem
die
Welle
bricht

2020

Das Wasser bäumt sich auf, nur um sich im nächsten Moment wieder zurückzuziehen. Es spielt seine Kraft aus ‒ und verebbt. What would a change of mind look like?

Die Welle bricht aus.

Ich sitze am Surfboard und beobachte den Horizont. Ich versuche, die Wellen zu erfassen. A new wave, eine neue Zeitrechnung? Nimmt eine Welle Gestalt an, wechsle ich von Ruhe in Aktivität.

Wasser ist ein kraftvolles Medium. Es dringt in Räume ein, ist unaufhaltsam. Es beruhigt, es fließt, ist immer in Bewegung. Es lässt Dinge geschehen. Im Wasser fühle ich mich schwerelos; es trägt die Gedanken, die Zweifel fort.

Die Welle erfasst mich. Sie spült mich unter sich, dreht mich, wirbelt mich.

Ich tauche auf.

Angelika Wienerroither, Gedanken zu dem Moment, in dem die Welle bricht Video, 5:11 min., 2020

Der Meeresspiegel ist der Nullpunkt, von dem aus alle Erhebungen vermessen werden. Könnte ich auch alle menschlichen Erfahrungen am Meer messen? Die Höhen, die Tiefen, die Tränen, die Freude? Der Nullpunkt wäre dann der Reset-Knopf, um nochmal von Neuem zu beginnen.

Vom stillen Wasser erhebt sich die Welle, sie rückt vor, sie steht, sie wird zur Welle. In einer kurzen, fluiden Zeitspanne bricht sie in Schönheit – nur um dann wieder zu verschwinden. Die Welle verliert ihre Einzigartigkeit, wird still. Es ist eine Metamorphose.

Wasser ist ewig – und verändert sich konstant. Ich frage mich, wie ich mich zur Welle verhalte: flüssig oder fest, im Flow oder auf der Suche nach Stabilität? Leer oder voll, unter Kontrolle oder losgelassen?

Ich sitze am Surfboard, die Beine im Wasser und beobachte den Horizont. Ich sehe, wie sich eine Welle aufbaut. Ich drehe mich um, fange an zu paddeln, spüre wie die Kraft mich nach hinten zieht. Das Surfboard hebt sich hinten an, es ist der Moment, aufzustehen. Ich setze den rechten Fuß dahin, wo bisher meine Knie waren. Den linken dorthin, wo mein Herz war. Wenn die Welle und ich eine Einheit sind, hüpfe ich am Ende in den Sand.

Ich habe Sehnsucht nach dem Wasser. Nach dem Geräusch in dem Moment, in dem die Welle bricht. Nach dem Sprung kopfüber in das dunkelgrün-hellblauem Etwas, das einem umschließt und den Zustand verändert. Nass ist alles anders.

Angelika Wienerroither Gedanken zu dem Moment, in dem die Welle bricht (2020)
Angelika Wienerroither Gedanken zu dem Moment, in dem die Welle bricht (2020)

Über das Projekt
Video und Text sind in einer Kooperation zwischen dem Orff-Institut und der Klasse Fotografie und Neue Medien der Universität Mozarteum entstanden. Stefanie Alf und Ronja Eick haben für "Re-Aktion" - ein Projekt von Bruchstück - gebeten, bildnerische Kunst zu schicken. Angelika Wienerroither sandte ihnen zwei Fotos und eine kurze Beschreibung. Sie erhielt ein paar Tage später vier Videos, die sie mit ihren bestehenden Aufnahmen verknüpft hat. In dem Text zur Arbeit befasst sich Angelika Wienerroither mit Wellen und dem Gefühl beim Surfen. 

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Pia
Geisreiter
move
your
hands
2020

Ich blicke hinaus auf die Straße. Dort wo Autokarawanen Tag ein, Tag aus verharrten, ist nun eine große Leere. Ich höre keine Autofahrer hupen, geschweige denn sehe ich wie die Abgase der Fahrzeuge den Himmel emporsteigen. Ich sehe nichts dergleichen und doch herrscht keine Stille. Denn kaum verschwinden die Menschen in ihren Häusern kann ich wieder hören. Ich höre Musik von allen Seiten, das Zwitschern der Vögel, das Zirpen der Heuschrecken und den Klang einer Gitarre. Die Pandemie zieht mit einer Kälte durch die Straßen und lässt eine Panik, Hoffnungslosigkeit und zum Teil auch Einsamkeit zurück. Doch wenn ich Musik höre, geht es mir gut.

Meine Glieder entspannen sich und jede einzelne Bewegung meines Körpers wird mir bewusst. Der Körper faszinierte mich schon immer. Den eigenen Körper bewusst wahrzunehmen und sich mit seiner Komplexität und Anpassungsgabe auseinanderzusetzen ist wie das Eintauchen in eine andere Dimension. Betrachten wir einmal nur die Handbewegung. Eine Hand verfügt über 27 Knochen und 30 Muskeln, wobei die Handbewegungen hauptsächlich von den Muskeln der Unterarme ausgelöst werden. Wir greifen, schreiben, schnipsen, klatschen, usw. Befassen wir uns mit den unbewussten Bewegungen genauer, erkennt man eine Vielzahl kleinerer Bewegungen. Auch Eadweard Muybridge setzte sich mit der Bewegung des Menschen auseinander und machte sie mittels der Chronofotografie für jedermann sichtbar.

Pia Geisreiter
, move your hands, 
2020
Pia Geisreiter
, move your hands, 
2020

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EINLADUNG
zum inklusiven Kunst-Projekt –
Kunst und Inklusion? Geht das?

Es besteht die Möglichkeit uns (natürlich auch anonym) DEINE STIMME, Dein Anliegen in ein paar Worten oder durch andere Mittel (Foto, Plakat, Form frei wählbar) zuzusenden! Oder Fragen zum Thema oder direkt an uns zu stellen!

Vorerst bis September 2020!

Sende uns Dein Anliegen/ Deine Fragen digital oder postalisch zu! Wir laden alle (!) Personen dazu ein, das Kunst-Projekt mitzugestalten, (D)eine Stimme zu hinterlassen oder Fragen zum Thema zu stellen.

Jedes Anliegen nehmen wir in unser(e) Werk(e) wiederum auf!

Damit wir eine Stimme in der Gesellschaft und in der Universität bekommen! Wir möchten auf diese Weise u.a. auf die prekäre Situation von Studierenden mit (unsichtbaren) Behinderungen aufmerksam machen. Diese Unsichtbarkeit soll sichtbarer und nachvollziehbarer werden. Bewusst wird auch der Austausch angeregt, um das Thema zu enttabuisieren sowie zur Aufklärung, Sensibilisierung und zum Empowerment beizutragen.

Anm.: Mit dem klaren Hinweis, dass wir alle uns bereits in einer Position befinden, die so viele Menschen niemals erhalten (haben), aufgrund der vorherrschenden, teilweise unüberwindbaren (sozialen) Barrieren.

Postalische Zusendung:
Universität Mozarteum
Klasse für Fotografie und Neue Medien
Alpenstraße 75, 5020 Salzburg

Email: inklusiv.studieren@gmail.com

Oder einfach über das Kontaktformular: https://inklusivewelt.wordpress.com/2020/06/15/inklusion-statt-exklusivitaet/

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Stanimira
Shkodrova
Keller
2020

Stanimira Shkodrova, Keller, 2020
Stanimira Shkodrova, Keller, 2020
Stanimira Shkodrova, Keller, 2020
Stanimira Shkodrova, Keller, 2020
Installation view: Stanimira Shkodrova, Keller, 2020
Installation view: Stanimira Shkodrova, Keller, 2020
Installation view: Stanimira Shkodrova, Keller, 2020
Installation view: Stanimira Shkodrova, Keller, 2020

Informationen zur Zulassungsprüfung für die Studien "Bildnerische Erziehung" sowie "Gestaltung: Technik.Textil" findest du hier.