FUNDUS
Ausstellung BA & MA
SS 2019
Studierende unter der Leitung
von Univ. Prof. Frauke v. Jaruntowski &
Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Corina Forthuber

"Fundus" war der Titel einer Ausstellung von Studierenden des Fachbereichs Gestaltung: Technik.Textil die von 14. Juni bis 31. Juli 2019 in der Stadtgalerie Zwergelgarten im Zwergelgartenpavillon im Mirabellgarten stattfand.
Gezeigt wurden ausgewählte Arbeiten aus Bachelor- und Masterprojekten, die die Vielfalt des neuen Studiengangs erstmals öffentlich erfahrbar gemacht haben. Dabei erstellten die Studierenden das Ausstellungskonzept in Eigenregie und schrieben auch selber ihre Texte.
Im Anschluss entstand unter der Leitung von Gerhard Andraschko-Sorgo dieser feine Katalog, der die Arbeiten der Studierenden samt der Ausstellung festhält.


TRANSFORMATION TRASFORMAZIONE UNIVERSUM ROBERTO CAPUCCI
Projekt Textil MA WS 2019/20
Univ. Prof. Frauke von Jaruntowski
& Maria Wengler

Hannah Lechner I Linea
Maria Wörndl I Watermelon Radish
Jakob Schiendorfer I Rucksack
Verena Laireiter I Schönheit der Materialität. Belleza della Materialitá
Sophie Bierreth I Dynamik der Falten
Marie-Christin Fritz I Origami Shelter
Laura Nowy I Il Vestito

Ausstellung im Salzburger Barockmuseum

TRANSFORMATION TRASFORMAZIONE
UNIVERSUM ROBERTO CAPUCCI

Metto il colore anche dove no si vede. No lo vede nesssuno, ma io so che c ́e. Ich habe die Farbe auch dort angebracht, wo man sie nicht sehen kann. Niemand kann sie sehen, aber ich weiß, dass sie da ist. (Roberto Capucci)

Der Maestro der Alta Moda Italia Roberto Capucci wurde 1930 in Rom geboren und feiert 2020 seinen 90. Geburtstag. Sein Lebenswerk, über 1000 weltberühmte Creationen galt einer Mode, die von theatralischen Fantasien und einem einzigartigen Gefühl für Farbe, Material und Technik geprägt ist. In Salzburg sollen nun 2021 erstmals ikonische Modeobjekte von Roberto Capucci gezeigt werden. Diese geben Einblick in sein Universum der Alta Moda Italia.

Ausgehend von Roberto Capuccis Entwürfen und Modeobjekten setzten sich Studierende des Studiengangs Gestaltung: Technik.Textil zusammen mit Studierenden des Departments Bühnen- und Kostümgestaltung, Film und Ausstellungsarchitektur mit relevanten Fragen von Inspiration und deren Transformation auseinander.

Die Ausstellungsobjekte und Installationen werden in Form von Gegenüberstellungen der Arbeiten der Studierenden mit Originalen von Roberto Capucci Themen wie Metamorphosen, dritte Dimension und Bewegung, Konstruktion und Dekonstruktion, Faltungen, Plissee und Origami in unterschiedlichen Techniken untersuchen.

Die unmittelbare Begegnung und Berührung mit den Originalen im Archiv der Fondazione Roberto Capucci, das sich in der Villa Manin (I) befindet, war Ausgangspunkt für dieses Vorhaben. Die zentralen Fragestellungen von Kreativität, Fantasie und deren technische und gestalterische Umsetzung in Mode und Textil berührt.

(Silke Geppert, Kuratorin der Ausstellung und Frauke v. Jaruntowski, Projektleitung)

Für Frühjahr 2020 war die Ausstellung TRANSFORMATION TRASFORMAZIONE - Universum Roberto Capucci geplant. Aufgrund von Covid 19 wird die Ausstellung voraussichtlich im Frühjahr 2021 stattfinden.

Mitwirkende/ Projektleitung:
Univ. Prof. Frauke von Jaruntowski (Studiengang Gestaltung: Technik.Textil)
Dr. Silke Geppert (Department Bühnen- und Kostümgestaltung, Film und Ausstellungsarchitektur)
Gerhard Mayer (Department Bühnen- und Kostümgestaltung, Film und Ausstellungsarchitektur)

Studierende:
Julia Berger, Sophie Bierreth, Monika Dörhöfer, Marie-Christin Fritz, Magdalena Hofer, Verena Laireiter, Hannah Lechner, Selina Novak, Laura Nowy, Jakob Schiendorfer, Egon Stocchi, Denise Tosun, Nina Vasilchenko, Maria Wörndl, Jiale Zhu


LÄNGE X BREITE
Projekt Technik MA
WS 2019/20
Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Corina Forthuber
& Günter Stanzer

Karin Pagitsch | Raum im Raum
Maria Wörndl | Wabenspiel
Stefan Nürbauer | Zuhause
Vanessa Steiner | Steiner Archiv
Gerlinde Radler | Theater unterm Rock
Verena Laireiter | Prozesshaftigkeit

Studierende setzten sich in Kooperation mit dem Österreichischen Papiermuseum Steyrermühl intensiv mit dem Material Papier auseinander. Sie untersuchten dabei Material, Form, Technik, Farbe, Struktur und Haptik und entwickelten Projekte in unterschiedlichen Masstäben die anschliessend öffentlich im Museum gezeigt wurden.

Papier ist ein einfaches und zugleich hochkomplexes, altes und zeitgemässes Material. Die entstandenen Arbeiten zeugen von der Vielfalt sowohl im Material als auch den inhaltlichen Positionen der Studierenden.


FARBWELTEN
Projekt Medium Textil MA
SoSe 2019
Univ. Prof. Frauke v. Jaruntowski
& Univ. Prof. Elisabeth Freiss

Bernadette Gollackner | Stoffe färben mit Rost
Magdalena Karner | Grenze Schnittstelle Fusion
Verena Laireiter | Uniformität

Farben übernehmen in unserem alltäglichen Leben vielfältige Funktionen. Die Wahrnehmung von Welt, der Natur, von Dingen und jeglichen Artefakten „in Farbe“ scheint uns selbstverständlich. Farben werden systematisiert, katalogisiert und als stoffliches Mittel gehandelt. Im Mittelpunkt dieser Lehrveranstaltung stand die kritische Auseinandersetzung mit der vermeintlichen „Selbstverständlichkeit des Farbigen und Gefärbten“ und somit mit der symbolischen kulturellen/gesellschaftlichen und sozialen Zuschreibungen und Setzungen von Farben. Ausgangspunkt war die persönliche Wahl einer Farbe, die sich aus einer der Grundfarben ‚Rot‘, ‚Blau‘ oder ‚Gelb‘ generierte. Die Auseinandersetzung mit dem Spezifikum dieser Farbe mündete in ein gestalterisches Projekt und wurde in einen fachdidaktischen Zusammenhang gesetzt.


REANIMATION
Projekt Technik MA
SoSe 2019
Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Corina Forthuber

Magdalena Karner | NEW MATCH COLLECTION
Tina Falkenstätter | Reanimation
Verena Laireiter | Aufblasbares Sitzkissen
Gerlinde Radler | Türen

Dinge und Undinge. Dinge im Überfluss. Dinge, die niemand braucht. Dinge, die alt geworden sind. Dinge, die kaputt sind. Dinge, die nicht gefallen. Dinge en masse. Dinge, die niemand haben will. Hast Du Dinge die Du nicht verwendest? Dinge die Du schrecklich findest? Dinge die kaputt sind? Ein Ding mit dem Du eine Geschichte verbindest? Oder ein Ding, dass zu schön zum Wegwerfen ist?

Studierende widmeten sich den Dingen die in Ihrer jetzigen Funktion, an Ihrem jetzigen Zuhause nutzlos sind. Durch Reanimation entstanden hierbei ganz neue Funktionen oder Formen für alte Dinge und dahingehend ein neuer Umgang damit.


LEERLAUF
Projekt Technik MA
WS 2018/19
Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Corina Forthuber

Tina Falkenstätter | nichts und etwas
Magdalena Maria Karner | ZICK ZACK

Leerlauf bezeichnet den Betrieb einer Anlage oder einer Maschine, ohne dass diese die Arbeit verrichtet, für die sie vorgesehen ist.

Wann macht eine Tätigkeit Sinn? Ist Leerlauf eine Reset? eine Kur? eine Pause? Was passiert in der Zeit des Leerlaufs?

Studierende setzten sich mit der Thematik des Leerlaufs sowohl technisch als auch philosophisch ausseinander und entwarfen Objekte, die den Leerlauf thematisieren. Eine nutzlose Maschine zum Betrachten? Ein Objekt dass uns zum Leerlauf zwingt? Ein Leerlauf der ganz andere Dinge zum Laufen bringt...


SWING!
Projekt Technik BA
WS 2018/19
Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Corina Forthuber

Stefan Nürbauer | Folivora
Theresa Kastlunger | Hängerobe
Vanessa Steiner | Schaukelfamilie
Felix Stanzer | Schaukel für Fallende
Sophie Marie-Claire Bierreth

Studierende setzten sich im Projekt mit dem Thema Schaukeln auseinander.

Die Studierenden näherten sich dabei durch unterschiedliche Parameter dem Entwurf an: Bei dem Einen war der Ausgangspunkt die Bewegung, beim Anderen das Material, bei einem Dritten die Form oder auch die Zielgruppe und bei Letzterem die Funktion. Mut! Als auch Faulheit! sind Begriffe, die die unterschiedlichen Objekte stolz an die zukünftigen Nutzer*innen hinausposaunen. Die Arbeiten sind als erste Prototypen zu verstehen. Die Projektergebnisse wurden in den hauseigenen Werkstätten der Universität Mozarteum von den Studierenden angefertigt und anschliessend in einer Ausstellung in der Galerie "Das Zimmer" zu den Designtagen Salzburg erstmals öffentlich gezeigt.


Textilien in Bewegung
Projekt Textil MA 1
WiSe 2017/18
Univ. Prof. Frauke v. Jaruntowski

Katharina Griesser | Bettgeschichten
Stephan Lippert | in Bewegung
Nathalie Kröll | Almkanal
Anna-Amanda Steurer | hOURs
Nathalie Ventola | ZEIT.BEWEGEN

Studierende des Master Projektes Textilien in Bewegung an der Universität Mozarteum Salzburg setzten sich in einem ersten Schritt mit ihrer Verortung in der Stadt Salzburg auseinander, die Stadt in der sie sich täglich bewegten. Es entstand die Frage nach den ganz persönlichen ‚Lieblingsorten‘ innerhalb der Stadt. Für manche der teilnehmenden Studierenden gab es diese Orte nicht, da ein ‚Ankommen‘ in Salzburg nie stattgefunden hat. Daraufhin kamen andere Orte, außerhalb Salzburgs, ins Spiel.

Es entstanden in der örtlichen Auseinandersetzung ganz persönliche textile Installationen, die teils vor Ort, teils mit dem Ort verankert und teils inspiriert durch den Ort präsentiert wurden.