FUNDUS

Ausstellung BA & MA
SS 2019
Studierende unter der Leitung
von Univ. Prof. Frauke v. Jaruntowski &
Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Corina Forthuber

"Fundus" war der Titel einer Ausstellung von Studierenden des Fachbereichs Gestaltung: Technik.Textil die von 14. Juni bis 31. Juli 2019 in der Stadtgalerie Zwergelgarten im Zwergelgartenpavillon im Mirabellgarten stattfand.
Gezeigt wurden ausgewählte Arbeiten aus Bachelor- und Masterprojekten, die die Vielfalt des neuen Studiengangs erstmals öffentlich erfahrbar gemacht haben. Dabei erstellten die Studierenden das Ausstellungskonzept in Eigenregie und schrieben auch selber ihre Texte.
Im Anschluss entstand unter der Leitung von Gerhard Andraschko-Sorgo dieser feine Katalog, der die Arbeiten der Studierenden samt der Ausstellung festhält.


JOIN COLLECTIVE CLOTHES

Projekt Textil BA, MA
SoSe 2022
Univ. Prof. Frauke von Jaruntowski
Dipl. Ing. Susanne Roittner-Nething
Mag.art. Maria Wengler
Silke Wawro (TU Dortmund)

Alba Belhadj Merzoug
Pai Geisreiter
Sophia Grillberger
Zoe Gruber
Peter Kainhofer
Elena Lengauer
Valerie Magnus
Klara Mock
Lena Ortner
Matthias Salfinger
Christian Veichtlbauer

Studierende der TU Dortmund

JOIN Collective Clothes ist ein Design- und Forschungsprojekt, das Mode als kollektive Praxis erforscht und sich auf das gemeinsame Herstellen und Tragen von Kleidung konzentriert.
JOIN Collective Clothes ist ein modulares Bekleidungssystem, das dazu einlädt, gemeinsam, in der Gruppe, Kleidung zu kreieren.
Die spezifische Konstruktion der Kleidungsstücke von JOIN Collective Clothes bietet die Möglichkeit, die einzelnen Kleidungsmodule immer wieder neu zusammenzusetzen. So entstehen fließende Kleidungsstücke, gestaltet von Designer*innen aus unterschiedlichen Kontexten, mit unterschiedlichen Fähigkeiten. Die Kleidungsstücke entstehen in der Begegnung.
Begegnungen fanden innerhalb eines Workshops mit der TU Dortmund, Institut für Kunst und Materielle Kultur, Studiengang Kulturanthropologie des Textilen statt.
Wir sind dabei.

Zur Website JOIN Collective Clothes


POP-UP MINIGOLF

Projekt Technik BA
SoSe 22
Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Corina Forthuber / Senior Artist M.Sc. Arch. Stefano Mori

Julia Burgholzer
Clara Elixmann
Vanessa Friedl
Sonja Harrer
Linda Nicolussi
Anna-Sophie Ofner
Martin Rohal
Lukas Stangl
Franca Tildach
Benedikt Veichtlbauer

Die gestellte Aufgabe bestand darin, ein Minigolf zu bauen. Während des Semesters konzipierten und realisierten die zehn Studierenden gemeinsam ein Minigolfsystem, das sich leicht zusammenpacken und transportieren lässt: Das Pop-Up-Minigolf! Zehn verschiedene Hindernisse und ein flexibles Holzrahmensystem ermöglichen es den Spielern, die verschiedenen Bahnen selbst zu erstellen und nach Belieben zu gestalten. Nach dem Gebrauch können alle Teile in einen Wagen auf Rädern gepackt werden, der aus drei verschiedenen stapelbaren Holzkisten besteht.


BOTANORAMA

Projekt Technik MA
SoSe 2022
Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Corina Forthuber & Senior Artist M.Sc. Arch. Stefano Mori

Alexander Feuchter
Paulina Krasser
Julia Promegger
Clemens Skarbal

In Zeiten von Digitalisierung gibt es vermehrt ein Bedürfnis nach Natur, gefolgt von einem Trend zum Haus am Land. Topfpflanzen bevölkern die Wohnungen. Urbane Gärten sprießen in Baulücken. Häuserfassaden werden grün. Auf Dächern wird Gemüse angebaut und Blumen bevölkern den Kreisverkehr. Wieviel Natur brauchen wir rund um uns?

Studierenden setzten sich in diesem Projekt mit der Gestaltung für oder mit Organismen auseinander. Eine Hommage an die Pflanzenwelt entstand.


LOOM - Salzburger Souvenir

Projekt Textil BA
WS 2021/22
Univ. Prof. Frauke von Jaruntowski
Sen.Lect. Mag.art. Christina Leitner
Dipl. Ing. Susanne Roittner-Nething
Mag.art. Maria Wengler

Clara Elixmann I Salzwurf
Vanessa Friedl I WoistWasser? - Salzburg
Sonja Harrer I Salzburger Gaumenschmaus
Linda Nicolussi I Salzburg erfahren
Franca Tildach I LOOM – Weben um zu Leben

Jedes Souvenir (Erinnerung) hat einen narrativen Kern. Es basiert auf einer unsichtbaren Geschichte. Spätestens, wenn jeder Abfall ein Souvenir sein kann, wird offensichtlich, dass das Souvenir nicht für sich selbst spricht. Es benötigt einen Kontext, eine Geschichte.
Souvenirs sind Transmitter von Geschichten, erlebten Geschichten, sie sind Andenken.

Jedes Andenken hat somit eine Geschichte, eine Gründungsszene, die es als Erinnerungsstück begründet.
Wir haben uns Fragen gestellt:
• Welches (textile) Ding vermittelt mein ganz persönliches Salzburg und kann zum Erinnerungsstück werden, von Besucherinnen Salzburgs erworben?
• Welche Geschichte möchte ich Besucher
innen Salzburgs mitgeben?
#LOOM - Salzburger Souvenir ist Teil des Projektes # LOOM.


PARKVISIONEN

Projekt Technik BA
WiSe 2021/22
Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Corina Forthuber / Senior Artist M.Sc. Arch. Stefano Mori

Alba Malika Belhadj Merzoug | BAUMeln
Pia Geisreiter | Ausstellungsbereich
Sophia Caterina Grillberger | Learning Spaces
Zöe Gruber | Sitzbänke
Peter Kainhofer | Lighting bowls
Valerie Marie-Luise Magnus | BAUMeln
Klara Mock | mobileWorkplace
Martin Rohal | Sitzbankelemente
Mira Ruhmannseder | MOVEMENTalGround
Matthias Salfinger | Dialograum
Christian Veichtlbauer | Podium

St. Virgil ist ein Zentrum für Bildung, Konferenz und Hotel. Der Wilhelm Holzbauer-Bau (1976) ist umgeben von einer großzügigen Parkanlage, die in Zukunft als Ort des Lernen und Lehrens, der Kommunikation, Aktion und Kontemplation unter freien Himmel genutzt werden soll.

Wie wollen wir in Zukunft lernen und lehren? Wie können Konzepte in freier Natur aussehen? Was kann der Außenraum was der Innenraum nicht kann? Wie schaffe ich nachhaltige Begegnungszonen unter Erhalt des gegenwärtigen Bestandes an Grün- und Freiflächen? Wie können und sollen solche Orte 2022 aussehen und was ist zeitgemäß bzw. nachhaltig zukunftsfähig?

Ziel des Kurses war es, ein Projekt zu gestalten, welches einen Dialograum, einen Lernraum, einen Erholungs- und Rückzugsort, einen Ausstellungsraum oder einen Bewegungs- und Interaktionsraum im Freien schafft oder einen bestehenden Ort, wie Zufahrt, Eingangsbereich, Dachterrasse, Parkcafé-Terrasse, Spielplatz nach einer Funktionslogik weiterentwickelt.


DIALOG

Projekt Technik MA
WiSe 2021/22
Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Corina Forthuber / Senior Artist M.Sc. Arch. Stefano Mori

Bianca Karina Strasser | Schreibtisch
Julia Promeggerr | Fülmi

Am 6. April 2021 fand an der Universität Mozarteum der Tag für Inklusion und Diversität (INDI-Tag) statt.

Was zählt zu Einschränkungen im Sinne der Inklusion? Wie breit ist das Wissen dazu und wie scharf die Wahrnehmung? Welche gestalterisch wertvollen und nachhaltigen Lösungen gibt es die zu Gleichstellung führen?

Während des Semesters setzten sich die Studierende mit der Gestaltung für Vielfalt auseinander und entwickelten Projekte die ein inklusives Spielen und Zusammenarbeiten für alle Menschen barrierefrei möglich machen.


TRADUIZIONE

Projekt Technik MA
SoSe 2021
Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Corina Forthuber
Senior Artist M.Sc. Arch. Stefano Mori

Bettina Aichinger | Mobi
Karin Kleibel-McGee | Der Cipher
Bianca Strasser | Bass Body

Tradizione bedeutet Tradition. Traduzione bedeutet Übersetzung. Die Übersetzung einer Tradition. Wie könnte das heutzutage im Handwerk mit neuen Technologien aussehen?

Studierende wählten eine bevorzugte traditionelle handwerkliche Technik aus, die sie dann mittels eines Entwurfs mit digitale Werkzeugen neu interpretierten. Entstanden sind Objekte, welche die Tradition in zeitgemäßer und sinnvoller Weise aufgreift und den Entwurf mit einer digitalen Technik umsetzt. Die Objekte entstanden in Zusammenarbeit mit dem Happy Lab Salzburg.


BOTANORAMA

Projekt Technik BA
SoSe 2021
Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Corina Forthuber
Senior Artist M.Sc. Arch. Stefano Mori

Friedl Vanessa | Steggs
Franca Tildach | Fliesen in Naturoptik
Clara Elixmann | Fahrradvasen
Eva Lechner | Ivy

In Zeiten von Digitalisierung gibt es vermehrt ein Bedürfnis nach Natur, gefolgt von einem Trend zum Haus am Land. Topfpflanzen bevölkern die Wohnungen. Urbane Gärten sprießen in Baulücken. Häuserfassaden werden grün. Auf Dächern wird Gemüse angebaut und Blumen bevölkern den Kreisverkehr. Wieviel Natur brauchen wir rund um uns?

Studierenden setzten sich in diesem Projekt mit der Gestaltung für oder mit Organismen auseinander. Eine Hommage an die Pflanzenwelt entstand.


KIMONO_reloaded

Projekt Textil BA SoSe 2021
Univ. Prof. Frauke von Jaruntowski

Johannes Auer I Kimono Projekt
Zoe Gruber I Kimono
Sonja Harrer I Oshima Tsumugi
Peter Kainhofer
Linda Nicolussi I Jeamono
Elena Rumpfhuber I KIMONO_Auf den Schultern tragen

Der Kimono wird häufig in seiner Einzigartigkeit als Symbol für Japan und wichtiger Bestandteil japanischer Tradition und Kultur gesehen. Er gilt in seiner Form als zeitlos und ist doch auch Spiegel kulturellen Wandels. Er ist in vielfältiger Weise Inspirationsquelle für Modedersigner*innen weltweit. Und doch fristete er in den letzten Jahrzehnten häufig, angestaubt und unzeitgemäß, ein trauriges Dasein - verstaut, weggeschmissen oder vergessen. Heute erlebt der Kimono eine Renaissance. Ganz frei werden alte Kimonos recycelt und zu etwas Neuem geschaffen, werden die unterschiedlichsten Muster, Materialien miteinander collagiert - ein bewusster Bruch mit der Tradition. Auch wir haben uns getragener Kimonos angenommen, die wir in Japan erworben haben. In der Auseinandersetzung mit dieser intensiven Begegnung entstand etwas Neues.
Kimono_reloaded


KOCHWERKSTATT

Projekt Technik BA+MA
WiSe 2020/21
Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Corina Forthuber
Senior Artist M.Sc. Arch. Stefano Mori

MA:
Bettina Aichinger | Reglass
Iris Bruch | EisBerg

BA:
Elena Rumpfhuber | Ess(t)raum
Stefan Berger | Eisheiliger
Mira Marlen Ruhmannseder | CocinaLibre
Peter Kainhofer | Kofferküche
Johannes Auer | Modern Trophies
Lena Ortner | Neon Dusk
Zoe Gruber | Kaffeetassenwerkstatt
Sonja Harrer | Durchbeisser
Alexander Feuchter | Trophäenschau
Linda Nicolussi | Dinner for 2

Gestaltung geht durch den Magen. Design wendet sich immer mehr Fragen des Social Design und der Prozessgestaltung zu. Kochen und Essen: In Gesellschaft oder allein? Digital oder Analog? Slow Food oder Fast Food? Mit Liebe gemacht oder industriell?

Studierende wählten im Rahmen der Kochwerkstatt einen Aspekt aus, der ihnen besonders am Herzen lag, erstellten einen Entwurf und setzten diesen 1:1 in den Werkstätten um. Die Bandbreite reichte von Küchendesign, Food Design, Eating Design über Objektdesign, Illustrationen als auch prozesshafte Untersuchungen.


VERWERTUNG

Projekt Technik MA
SoSe 2020
Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Corina Forthuber
MMag.art Annelies Senfter

Vanessa Steiner | Was sind deine Werte?
Iris Bruch | PKW life
Sophie-Marie Bierreth | Sparraum
Stefan Nürbauer | landRAUM
Jakob Schiendorfer | Schreibtisch
Maria Wörndl | Bank für zwei
Marie-Christin Fritz | The mask project

Im Rahmen des Projekts Verwertung setzten sich Studierende mit der Veräußerung von Gegenständen, mit der Verwertung von Abfall als auch mit Werte und Gestaltung an sich auseinander. Durch das überrraschend eintretende erste Coronasemester begann online eine gemeinsame Auseinandersetzung und Reflexion über Werte, Haltung und Fragen nach dem Wesentlichen.

Alle Entwürfe als auch deren anschliessende Realisierung entstanden im Homeoffice, in improvisierten Heimwerkstätten und zu guter letzt nach Lockdown in den Werkstätten am Mozarteum.


TRANSFORMATION TRASFORMAZIONE UNIVERSUM ROBERTO CAPUCCI

Projekt Textil MA WiSe 2019/20
Univ. Prof. Frauke von Jaruntowski
& Mag.art. Maria Wengler

Hannah Lechner I Linea
Maria Wörndl I Watermelon Radish
Jakob Schiendorfer I Rucksack
Verena Laireiter I Schönheit der Materialität. Belleza della Materialitá
Sophie Bierreth I Dynamik der Falten
Marie-Christin Fritz I Origami Shelter
Laura Nowy I Il Vestito

Ausgehend von Entwürfen und Modeobjekten des Modedesigners Roberto Capucci setzten sich Studierende des Studiengangs Gestaltung: Technik.Textil zusammen mit Studierenden des Departments Bühnen- und Kostümgestaltung, Film und Ausstellungsarchitektur mit relevanten Fragen von Inspiration und deren Transformation auseinander. In einer Gegenüberstellung der Arbeiten der Studierenden mit Originalen von Roberto Capucci wurden Themen wie Metamorphosen, dritte Dimension und Bewegung, Konstruktion und Dekonstruktion, Faltungen, Plissee und Origami in unterschiedlichen Techniken untersucht. Die unmittelbare Begegnung und Berührung mit den Originalen im Archiv der Fondazione Roberto Capucci, das sich in der Villa Manin (I) befindet, war Ausgangspunkt für dieses Vorhaben.

Mag. Dr. Silke Geppert (Department Bühnen- und Kostümgestaltung, Film und Ausstellungsarchitektur), Kuratorin der geplanten Ausstellung
Univ. Prof. Dipl. Des. Frauke v. Jaruntowski (Studiengang Gestaltung: Technik.Textil), Projektleitung
Mag. Gerhard Mayer (Department Bühnen- und Kostümgestaltung, Film und Ausstellungsarchitektur), Projektleitung


Zwischen(t)räume

Projekt Textil
BA SoSe 2019
Univ. Prof. Frauke v. Jaruntowski

Anna Lisa Hilzensauer
Marlene König
Eva Lechner
Hannah Lechner
Mira Marlen Ruhmanseder

Zwischen(t)räume ist ein Projekt von Studierenden und Lehrenden des Studiengangs ‚Gestaltung: Technik.Textil’ der Universität Mozarteum, Bewohner_innen der Strubergassensiedlung und dem Bewohnerservice Lehen & Taxham.
Studierende des Studienganges Gestaltung: Technik.Textil der Universität Mozarteum fragten Bewohner_innen der Strubergassensiedlung nach ihrem Wunschtraum-Park. Sie sammelten die Wünsche, koordinierten, vermittelten, realisierten, dokumentierten und setzten so eine Beteiligung in Gang. Aus Parkkonsument_innen wurden Parkproduzent_innen über eine kollektive Wunschproduktion in der Siedlung. Die gesammelten und dokumentierten Wünsche wurden am 05. Juli 2019 m Rahmen eines Festes in der Strubergassensiedlung als große Textile Installation präsentiert und gemeinsam interaktiv weiterentwickelt.


LÄNGE X BREITE

Projekt Technik MA
WiSe 2019/20
Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Corina Forthuber
& Günter Stanzer

Karin Pagitsch | Raum im Raum
Maria Wörndl | Wabenspiel
Stefan Nürbauer | Zuhause
Vanessa Steiner | Steiner Archiv
Gerlinde Radler | Theater unterm Rock
Verena Laireiter | Prozesshaftigkeit

Studierende setzten sich in Kooperation mit dem Österreichischen Papiermuseum Steyrermühl intensiv mit dem Material Papier auseinander. Sie untersuchten dabei Material, Form, Technik, Farbe, Struktur und Haptik und entwickelten Projekte in unterschiedlichen Masstäben die anschliessend öffentlich im Museum gezeigt wurden.

Papier ist ein einfaches und zugleich hochkomplexes, altes und zeitgemässes Material. Die entstandenen Arbeiten zeugen von der Vielfalt sowohl im Material als auch den inhaltlichen Positionen der Studierenden.


FARBWELTEN

Projekt Medium Textil MA
SoSe 2019
Univ. Prof. Frauke v. Jaruntowski
& Univ. Prof. Elisabeth Freiss

Bernadette Gollackner | Stoffe färben mit Rost
Magdalena Karner | Grenze Schnittstelle Fusion
Verena Laireiter | Uniformität

Farben übernehmen in unserem alltäglichen Leben vielfältige Funktionen. Die Wahrnehmung von Welt, der Natur, von Dingen und jeglichen Artefakten „in Farbe“ scheint uns selbstverständlich. Farben werden systematisiert, katalogisiert und als stoffliches Mittel gehandelt. Im Mittelpunkt dieser Lehrveranstaltung stand die kritische Auseinandersetzung mit der vermeintlichen „Selbstverständlichkeit des Farbigen und Gefärbten“ und somit mit der symbolischen kulturellen/gesellschaftlichen und sozialen Zuschreibungen und Setzungen von Farben. Ausgangspunkt war die persönliche Wahl einer Farbe, die sich aus einer der Grundfarben ‚Rot‘, ‚Blau‘ oder ‚Gelb‘ generierte. Die Auseinandersetzung mit dem Spezifikum dieser Farbe mündete in ein gestalterisches Projekt und wurde in einen fachdidaktischen Zusammenhang gesetzt.


REANIMATION

Projekt Technik MA
SoSe 2019
Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Corina Forthuber

Magdalena Karner | NEW MATCH COLLECTION
Tina Falkenstätter | Reanimation
Verena Laireiter | Aufblasbares Sitzkissen
Gerlinde Radler | Türen

Dinge und Undinge. Dinge im Überfluss. Dinge, die niemand braucht. Dinge, die alt geworden sind. Dinge, die kaputt sind. Dinge, die nicht gefallen. Dinge en masse. Dinge, die niemand haben will. Hast Du Dinge die Du nicht verwendest? Dinge die Du schrecklich findest? Dinge die kaputt sind? Ein Ding mit dem Du eine Geschichte verbindest? Oder ein Ding, dass zu schön zum Wegwerfen ist?

Studierende widmeten sich den Dingen die in Ihrer jetzigen Funktion, an Ihrem jetzigen Zuhause nutzlos sind. Durch Reanimation entstanden hierbei ganz neue Funktionen oder Formen für alte Dinge und dahingehend ein neuer Umgang damit.


LEERLAUF

Projekt Technik MA
WiSe 2018/19
Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Corina Forthuber

Tina Falkenstätter | nichts und etwas
Magdalena Maria Karner | ZICK ZACK

Leerlauf bezeichnet den Betrieb einer Anlage oder einer Maschine, ohne dass diese die Arbeit verrichtet, für die sie vorgesehen ist.

Wann macht eine Tätigkeit Sinn? Ist Leerlauf eine Reset? eine Kur? eine Pause? Was passiert in der Zeit des Leerlaufs?

Studierende setzten sich mit der Thematik des Leerlaufs sowohl technisch als auch philosophisch ausseinander und entwarfen Objekte, die den Leerlauf thematisieren. Eine nutzlose Maschine zum Betrachten? Ein Objekt dass uns zum Leerlauf zwingt? Ein Leerlauf der ganz andere Dinge zum Laufen bringt...


SWING!

Projekt Technik BA
WiSe 2018/19
Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Corina Forthuber

Stefan Nürbauer | Folivora
Theresa Kastlunger | Hängerobe
Vanessa Steiner | Schaukelfamilie
Felix Stanzer | Schaukel für Fallende
Sophie Marie-Claire Bierreth

Studierende setzten sich im Projekt mit dem Thema Schaukeln auseinander.

Die Studierenden näherten sich dabei durch unterschiedliche Parameter dem Entwurf an: Bei dem Einen war der Ausgangspunkt die Bewegung, beim Anderen das Material, bei einem Dritten die Form oder auch die Zielgruppe und bei Letzterem die Funktion. Mut! Als auch Faulheit! sind Begriffe, die die unterschiedlichen Objekte stolz an die zukünftigen Nutzer*innen hinausposaunen. Die Arbeiten sind als erste Prototypen zu verstehen. Die Projektergebnisse wurden in den hauseigenen Werkstätten der Universität Mozarteum von den Studierenden angefertigt und anschliessend in einer Ausstellung in der Galerie "Das Zimmer" zu den Designtagen Salzburg erstmals öffentlich gezeigt.


Textilien in Bewegung

Projekt Textil MA 1
WiSe 2017/18
Univ. Prof. Frauke v. Jaruntowski

Katharina Griesser | Bettgeschichten
Stephan Lippert | in Bewegung
Nathalie Kröll | Almkanal
Anna-Amanda Steurer | hOURs
Nathalie Ventola | ZEIT.BEWEGEN

Studierende des Master Projektes Textilien in Bewegung an der Universität Mozarteum Salzburg setzten sich in einem ersten Schritt mit ihrer Verortung in der Stadt Salzburg auseinander, die Stadt in der sie sich täglich bewegten. Es entstand die Frage nach den ganz persönlichen ‚Lieblingsorten‘ innerhalb der Stadt. Für manche der teilnehmenden Studierenden gab es diese Orte nicht, da ein ‚Ankommen‘ in Salzburg nie stattgefunden hat. Daraufhin kamen andere Orte, außerhalb Salzburgs, ins Spiel.

Es entstanden in der örtlichen Auseinandersetzung ganz persönliche textile Installationen, die teils vor Ort, teils mit dem Ort verankert und teils inspiriert durch den Ort präsentiert wurden.