Semester Opening Talks 03.10.2018, 17:00 Uhr


MATERIAL NOTIZEN ORDNEN 10.10. - 02.11.2018

Ausstellende: Veronika Atzwanger
Titel: MATERIAL NOTIZEN ORDNEN
Vernissage: 10.10.2018, 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 11.10. bis 02.11. 2018

Mit dieser Ausstellung wird gezeigt, wie aus der Verschiedenheit an Zeichnungen, Entwürfen und Objekten über die Zeit ein Zuteilungssystem entsteht.
Es ist ein System der Zuneigung: Material zum Denken und Materialien zum Bauen und Konstruieren, Notizen als Grundlage und Hauptsache, Ordnen als ein spätes, inniges Zusammenkommen.
Diese Ausstellung verbindet die drei Parameter Material – Notizen – Ordnen. Sie waren anfangs zufällige, und sind hier bestimmende Elemente meiner künstlerischen Ausbildung und Arbeit geworden.

Biographie:
Veronika Atzwanger, *1994
2014-2018 Universität Mozarteum Salzburg für Bildende Künste, Kunst und Werkpädagogik, Fach Bildnerische Erziehung bei Beate Terfloth, Erik Hable, Elisabeth Schmirl, Eva Möseneder, Hermann Resch, Nicole Wermers, Ulrike Lienbacher, Franz Bergmüller, Andrea Lumplecker.
2014-2018 Paris Lodron Universität Salzburg, Fach Englisch
2017-2018 Universität Mozarteum Bildende Künste, Kunst und Werkpädagogik, Fach Gestaltung: Technik. Textil
2018 - ... Akademie der bildenden Künste Wien, Fach Kunst und Bildung und Fach Gestaltung im Kontext

Danke für die klasse Zeit in Salzburg!

Abbildung: Skulptur von Richard Tuttle, Münster


60 Minuten 08.11. - 07.12.2018

60 Minuten

60 Eindrücke, 60 Sekunden

Starre Kamera, ohne Anfang, ohne Ende, ohne Drehbuch.

Die Kamera fängt all jenes ein, auf das sie gerichtet wird und lässt all jenes aus, dass sich ihrem Blickwinkel entzieht. Und doch zeigt sich im nicht Gezeigten, die Person, die die Kamera hält. Denn sie filmt das, was sie zeigen möchte und lässt aus, was nicht gefilmt werden soll.

So entsteht eine, der Realität entnommene, durch Zeit und Ort dargestellte Abbildung der Wirklichkeit.


Imagine Community 21.11.2018, 19:00 Uhr

Imagine Community

am Mittwoch, 21. November 19 Uhr

in der Klasse für Fotografie und Neue Medien
Kunstwerk: Institut für bildende Künste und Gestaltung
Universität Mozarteum Salzburg
Alpenstraße 75
Imagine Community erkundet die Idee von „Community“ durch persönliche Teilnahme. Wie erleben wir die Bedeutung und die Auswirkung lokaler Gemeinschaften und Organisationen auf zeitgenössische Gesellschaften und Kulturen, und wie imaginieren wir neue Formen davon? Die Beiträge in diesem Buch reichen vom Eintauchen in temporäre Communities und urbane Nachbarschaften, von Familienbetrieben bis zur Afghanischen Community in Österreich.

Um diese Erfahrungen in einen globalen und historischen Zusammenhang zu setzen, brachten sich die Studierenden in Kontakt zu New Yorker KünstlerInnen und Gruppen aus unterschiedlichen kulturellen und historischen Hintergründen. Diese Dialoge inkludieren die Sängerin und Poeting Felice Rosser, Ivy Arce als Gründungmitglied der AktivistInnengruppen Act Up und Rise and Resist, Jack Waters und Peter Cramer, die gemeinsam Le Petit Versaille Gardens und Allied Productions, Inc. ins Leben ruften, die Künstlerin Caroline Woolard, den Lower East Side Girls Club, sowie Nancy Azara, Künstlerin und Gründerin des New York Feminist Art Institute.
Imagine Community wurde anlässlich des gleichnamigen Klassenprojekts
bei Residency Unlimited New York, 21—27. Mai, 2018 veröffentlicht.

Initiiert von Gregor Neuerer, Michael Mauracher and Sigrid Langrehr mit
den beitragenden Studierenden Stefan Berger, Marie Gruber, Magdalena Heller,
Vera Kern and Lisa-Marie Sereinig.

Unterstützt durch die Universität Mozarteum und
Kultur: Stadt Salzburg


IMMENSURABEL 29.11. - 02.12.2018

Der Wahnsinn blies so heftig
in den unermesslichen Gedanken
verloren im Raume der immensen Vorstellung
Dort ist das Ewige
Endlose Blicke
Eine unbestimmte Freiheit

IMMENSURABEL - eine Präsentation der künstlerischen Arbeiten und Positionen der Studierenden des Mozarteums Salzburg.

Vernissage: 29.11.18 : 19:30 Uhr

Ausstellung: 30.11. - 02.12.18 : 12:00 - 19:00 Uhr

Gegenwärtige junge künstlerische Positionen ringen um die Möglichkeit der Vereinbarung - das Zusammenspiel zwischen einzelnen Arbeiten mündet in der Begegnung mit einem Gesamtkunstwerk.

Künstlerinnen:
Lara Schnepf
Vanessa Steiner
Nathalie Kröll
Lisa-Marie Sereinig
Marie Gruber
Vera Kern
Denise Tammara
Christina Minimayr
Cornello Entfallener
Stefan Berger


Kunstpreis 2019 14.01. - 31.05.2019

Kunstpreis 2019
der HochschülerInnenschaft an der Universität Mozarteum

2019 vergibt die HochschülerInnenschaft an der Universität Mozarteum zum dritten Mal den Kunstpreis. Die Ausschreibung richtet sich an alle ordentlichen Studierenden des Departments ‚Bildende Künste und Gestaltung‘ an der Universität Mozarteum Salzburg.

Preis 2000,-
Preis 1500,-
Preis 1000,-
Anerkennungspreis 500,-

Durch das Preisgeld sollen die künstlerischen Arbeiten der Studierenden gewürdigt und die PreisträgerInnen in ihrem Schaffen unterstützt werden. Der Kunstpreis 2019 wird von der Universität Mozarteum und der HochschülerInnenschaft gemeinsam finanziell unterstützt.

Bewerbung
Abzugeben ist ein Portfolio in digitaler Form mit maximal drei aktuellen Arbeiten aus den Jahren 2017, 2018, 2019. Die Arbeiten müssen mit Größe, Technik, Titel und Entstehungsjahr versehen sein. Ein kurzer Lebenslauf inkl. Matrikelnummer, sowie ein kurzes Statement zu den Arbeiten ist dem Portfolio anzufügen. Arbeit(en), Lebenslauf und Statement sind in einem Sammel-PDF einzureichen. Bei Arbeiten mit Video ist zusätzlich zum Portfolio eine entsprechende CD beizulegen. Diese kann im Büro der HochschülerInnenschaft am Mirabellplatz 1 (Öffnungszeiten Mo-Fr 9-12 Uhr) mit entsprechender Beschriftung abgegeben werden.

Bewerbungen unter: kunstpreis@das-zimmer.at

Einsendeschluss ist der 31. Mai. 2019.

Jury

Eine Fachjury wählt aus allen Einsendungen die Werke aus, die in einer Sonderausstellung in der Galerie DAS ZIMMER gezeigt werden (die Ausstellung findet vom 09.10. bis 25.10. 2019 statt). Aus den ausgewählten Werken werden auch die PreisträgerInnen ermittelt. Die TeilnehmerInnen der Ausstellung und die PreisträgerInnen werden per Email benachrichtigt. Die ausgewählten Werke müssen nach Absprache selbstständig in die Galerie DAS ZIMMER geliefert werden.

Kontakt und Organisation:

ÖH Galerie DAS ZIMMER
Kulturreferat
Magdalena Karner
Mirabellplatz 1
A-5020 Salzburg
www.das-zimmer.at

Email: magdalena.karner@das-zimmer.at


Intimsicht - Daniela Kasperer 31.01. - 01.03.2019

INTIMSICHT

Wortgruppe 1: Intim. Intim im Sinne von der Schönheit des Inneren eines Menschen. Menschen wie du. Menschen wie ich.
Individualität, Sex, Nacktheit, Ästhetik, Offenheit, Genießen, Schönheit zählen zu Themen, die mich mitreißen und begleiten. Aus meinem kürzlichen Auslandsaufenthalt in Island bringe ich viele neue Erfahrungen und mit.
Ich konnte meinen Horizont erweitern, mich selbst besser kennenlernen. Mich selbst als Frau. Frauenmalen. Frau malt Frau. Identifizieren. Die Freiheit zeigen , zur Schau stellen und genießen.

Wortgruppe 2: Sicht. Ansichten, anschauen, schauen, betrachten, staunen, offenbaren.
Ich möchte euch meine Sicht auf die besonderen Seiten der Kunst zeigen. Und den Betrachtern und meiner Kunst verzaubern, so sehr, wie es die Kunst mit mir macht.

Wortgruppe 3: Intimsicht. Sicht von Intim. Viele Facetten von Intim fließen in meine Kunst ein, welche ich in meiner Ausstellung präsentieren werde.
Meine Gefühle, welche ich auf das Werk projiziere, sollen spiegelgleich zum Betrachter transportiert werden.
Schreiben, malen, zeichnen, kneten, formen mit Händen, Füßen und mir. Ganz. Ganzkörpergefühl. Ganzheitlich. Ganzkörperbild. Gefühl. Körpersprache. Ich spreche durch meine Werke. Sie sprechen für sich selbst.

VERNISSAGE: 30.1.2019 19.00 Uhr
AUSSTELLUNG: 31.01. bis 01.03.2019

Galerie DAS ZIMMER
Mirabellplatz 1
5020 Salzburg


GENDER MOVES – Geschlechterdiskurse in den Künsten 06.03. - 26.06.2019

GENDER MOVES – Geschlechterdiskurse in den Künsten

Eine transdisziplinäre und öffentliche Veranstaltungsreihe der Universität Mozarteum Salzburg, Mittwoch 06. März – Mittwoch 26. Juni 2019, 18:00 –20:00 Uhr, Universität Mozarteum, Mirabellplatz 1, Großer Hörsaal imGartengeschoß

In den Künsten ist die Debatte um die Geschlechtsidentität bereits seit vielen Jahren eine heftig um- und bekämpfte Realität. „gender moves“ gibt einen facettenreichen Einblick in diese Realität: Künstler_innen undWissenschaftler_innen aus unterschiedlichen Disziplinen (Instrumentalmusik, bildende Kunst, Theater, Musiktheater, Performance, Gesang, Pädagogik, Theater-, Kunst- und Musikwissenschaft) reflektieren die Auseinandersetzung mit der veränderten Wahrnehmung der Geschlechter. Im Zentrum stehen Fragen nach der Praxis von Musiker_innen, Schauspieler_innen, Regisseur_innen, Künstler_innen im Spannungsfeld von traditionell überlieferten Rollenzuweisungen und ihrer Überwindung und Transformation. Wie wurden und werden Instrumente wie auchTechniken, Aufführungspraktiken wie auch Darstellungskonventionen geschlechtlich semantisiert? Wie wurden und werden diese geschlechtlichen Zuweisungen unterlaufen bzw. wie wird dagegen opponiert? Wie reagieren Künstler_innen auf die zunehmend aggressive Abwehr von geschlechterpolitischen Forderungen?

6. März 2019 – 18:00 Uhr
Begrüßung: Rektorin Elisabeth Gutjahr
Einleitende Worte: Hildegard Fraueneder, Christoph Lepschy
king-ing the drag – drag-ing the king
con-structing the bridge – de-constructing gender

Lebhafte und unwissenschaftliche Leiture-Performance von Bridge Markland (Performancekünstlerin Berlin)

13. März 2019 – 18:00 Uhr
„Eine Frau betritt die Bühne…“ Kritik der Geschlechterordnung im Theater der Gegenwart
Vortrag von Andrea Zimmermann (Literaturwissenschaftlerin, Zentrum für Gender Studies Universität Basel)

20. März 2019 – 18:00 Uhr
Hamlet trägt Kopftuch
Die Schauspielerin Katja Bürzel (Residenztheater München) im Gespräch mit Kai Ohrem

27. März 2019 – 18:00 Uhr
Ist der Seitensatz feminin? Vom Sinn und Unsinn von Genderkategorien in der Musikanalyse
Vortrag von Sigrun Heinzelmann (Musiktheoretikerin, Universität Mozarteum)


Schwerpunkt Design II 15.03. - 11.05.2019

SCHWERPUNKT DESIGN II
Veranstaltungen im Traklhaus während der Salzburger Designtage (25. - 27. April)

Donnerstag, 14. März, 19 Uhr:
Einführung: Sabine Kienzer (u.a. Kuratorin der Reihe art&function in München) im Gespräch mit den anwesenden Kunst- und Designschaffenden und Dietgard Grimmer

Freitag, 26. April:
15 Uhr:
Präsentation der Collection „chromosomes in love“
von Eva Petrič mit dem Juwelier Wolfgang Köchert.

18 Uhr:
Talk zu „Design und Mode in der Kunst“ mit Andreas Kronthaler (Studio Westwood), dem Künstler Manfred Erjautz, der Künstlerin
Esther Stocker und dem Designer Achim Storz (Storz Design Zell am See). Moderation: Edelbert Köb
Anschließend Ausstellungsbesuch und Umtrunk im Traklhaus.

KUNST IM TRAKLHAUS
Waagplatz 1a A
5020 Salzburg
+43 662 8042 2149
www.traklhaus.at

Abbildungen:

Julia Körner, „VENUS DRESS“, 2016, 3D-Druck, 84 x 50 x 25 cm, Foto: Sophie Kirchner

Manfred Erjautz, „DESKLAMP 2“, 1931/2004, Neon, Kaiser idell 6631, © Bildrecht Wien, 2019

Edwina Hörl, aus der Serie „PEACE PLEASE! ON THE MOVE“, Foto: Alfons Sonderburger (so+ba)


Rundgang 2019 04.04. - 06.04.2019

RUNDGANG 2019

4.-6. April

Universität Mozarteum
KunstWerk-Department Bildende Künste und Gestaltung
Alpenstraße 75 (Eingang Henry-Dunant-Straße)
5020 Salzburg

Vermittlungsprogramm / Offene Ateliers / Ausstellungen / Performances / Party / Drinks / Workshops für SchülerInnen / Feedback zu Bewerbungsmappen

Donnerstag, 4. April

16.30h
Eröffnungsvortrag von Teresa Präauer, Tier werden

18h
Eröffnung

15h
Künstlergespräch mit Beate Terfloth und Elisabeth Schmirl, Grafikklasse, 3. Stock

18.46-19.47h
Hartkunststoff, Performance von Stefan Berger, Lara Schnepf, Klasse für Bildhauerei, Depot 3. Stock

ab 20.30h
Sound/ Performance/ DJ Line-up mit:
20.30 Stimmgeflecht, Chor des Orff Instituts. 21:00 Thomas Gschoßmann a.k.a. Weyoume - Live music act. Ab 21:30 DJ acts: eles, Lumplecker
Aktsaal, 3. Stock

16-22h
Offene Ateliers und Ausstellungen:
Fotografie und Neue Medien, Erdgeschoß
Bildhauerei, 3.Stock
Malerei, 3.Stock
Grafik, 3.Stock
Werkstätten Holz, Papier, 1.Stock
Werkstätten Metall, Keramik, 2.Stock
Textildruckerei, Schneiderei, Weberei, Färberei, 3.Stock

Freitag, 5. April

10-19h
Offene Ateliers und Ausstellungen:
Fotografie und Neue Medien, Erdgeschoß
Bildhauerei, 3.Stock
Malerei, 3.Stock
Grafik, 3.Stock
Werkstätten Holz, Papier, 1.Stock
Werkstätten Metall, Keramik, 2.Stock
Textildruckerei, Schneiderei, Weberei, Färberei, 3.Stock

15h
Infoveranstaltung für Schulklassen: Einführung in die Studien Bildnerische Erziehung und Gestaltung: Technik.Textil , mit anschließender Führung durch die Ateliers und Werkstätten

10-17h
Führungen für Schulklassen von Studierenden (Anmeldung bitte unter kunstwerk@moz.ac.at)

10-18h
Offene Werkstätten und Kurzworkshops für Studieninteressierte:
Monotypie (offene Werkstätte 10-12h) mit Nathalie Kröll.
Cyanotypie (offene Werkstätte 12-14h) mit Theresa Kastlunger.
Einführung in die Dunkelkammer (14h) mit Vera Kern.
Siebdruck (15h) mit Gertrud Fischbacher und Tobias Klettner.
Die Welt von Skulptur und Raum (16h) mit Jonathan Wendt.
Irgendein Kunstwerk? (17h) mit Cornel Entfellner.
Das detaillierte Programm finden Sie hier
Anmeldung unter kunstwerk@moz.ac.at

17h
Gespräch: Malt Marie Mit Menstruationsblut? (Treffpunkt: Grafikklasse, 3.Stock)

14-16h
BewerberInnengespräche und Mappenberatung:
Lehrende geben Feedback zur Gestaltung der Bewerbungsportfolios und Informationen über die Aufnahme für Studien Bildnerische Erziehung und Gestalten: Technik.Textil
Infos zur Zulassungsprüfung finden Sie hier

Samstag, 6. April

10-19h
Offene Ateliers und Ausstellungen:
Fotografie und Neue Medien, Erdgeschoß
Bildhauerei, 3.Stock
Malerei, 3.Stock
Grafik, 3.Stock
Werkstätten Holz, Papier, 1.Stock
Werkstätten Metall, Keramik, 2.Stock
Textildruckerei, Schneiderei, Weberei, Färberei, 3.Stock

12-15h
Kurzworkshops für Studieninteressierte:
Die Welt von Skulptur und Raum (12h) mit Jonathan Wendt.
MalMITtel (13h) mit Daniela Kasperer.
Shibori (14h) mit Lisa-Marie Sereinig.
Das detaillierte Programm finden Sie hier
Anmeldung unter kunstwerk@moz.ac.at

www.kunstwerk.moz.ac.at
kunstwerk@moz.ac.at
T 0662 6198 3122


Rundgang Eröffnungsvortrag Teresa Präauer 04.04.2019, 16:30 Uhr

Vortrag Teresa Präauer
Tier werden

Im Rahmen des Rundgangs 2019

Die Schriftstellerin Teresa Präauer spricht über ihr aktuelles Buch Tier werden (Essay, Wallstein Verlag 2018) und über Tier-Mensch-Mischwesen in der bildenden Kunst.

In den Romanen von Teresa Präauer sind, neben den Menschen, auch immer die Tiere zugegen: die Vögel, die Fische oder der Affe. In diesem erzählerischen Essay buchstabiert sie diese Artennähe aus und schreibt, reflektiert und unterhaltsam, über die unscharfe Grenze zwischen Mensch und Tier, die in der Kunst so häufig aufgesucht wird.

Teresa Präauer beobachtet in "Tier werden" Stationen des Übergangs, der Verwandlung, des Aus-der-Art-Schlagens. Einen Auftritt in ihrem Text bekommt, wer oder was Haare hat: an Stellen, die von Schraffur überwuchert werden, von Pelz, Kunstfell oder Gras. Eine Sammlung von zotteligen Figuren hat sie hierfür zusammengetragen, von den mittelalterlichen Zeichnungen von Fabelwesen - halb Natur, halb Erfindung - über die Perchten aus den Alpen bis hin zum Perückenträger Toni Erdmann und den kostümierten Furries aus der Subkultur.

All diesen künstlichen und künstlerischen Phänomenen geht die Autorin in konkreten Bildbetrachtungen und philosophischen Überlegungen nach. Die Animalisation ist bei Teresa Präauer ein Vorgang, den sie mit Blick auf Kunst, Kultur, Film und Mode beschreibt, den sie aber darüber hinaus auch auf das Schreiben und Lesen von Literatur selbst anwendet. Während wir schreiben, reizen wir die Möglichkeiten des Sprechens aus und geraten an seine menschlichen Grenzen. Während wir lesen, verwandeln wir uns, so lauten die Warnung und das Versprechen dieses erzählend-essayistischen Textes.

Teresa Präauer, geb. 1979, studierte Germanistik und bildende Kunst. Im Wallstein Verlag erschienen die Romane "Für den Herrscher aus Übersee", "Johnny und Jean" und "Oh Schimmi". Zahlreiche Auszeichnungen und Preise, unter anderem den aspekte-Preis 2012 und den Erich-Fried-Preis 2017.
Sie lebt in Wien.

Für das komplette Programm des Rundgangs 2019 klicken Sie bitte hier


Rundgang Workshops für Studieninteressierte 05.04. - 06.04.2019

Workshops für Studieninteressierte im Rahmen des Rundgangs

5. und 6. April

Max. Teilnehmer: 5
Dauer: ca. 1 Stunde
Materialkostenbeitrag: 3€ / Teilnehmer
Anmeldung: KunstWerk@moz.ac.at

Erstmals werden im Rahmen des Rundgangs Workshops in kleinen Gruppen in den Werkstätten des Departments angeboten, die von Studierenden und Lehrenden abgehalten werden.

Freitag, 5. April 2019

10-12h Monotypie (Offene Werkstatt @Grafik) mit Nathalie Kröll. Hier wird der Flachdruck anhand der Monotypie vorgestellt, ein schneller und einfacher, doch individueller Druck. Es werden verschiedene Wege gezeigt, wie man eine Platte drucken kann, ohne dauerhaft Spuren auf ihr zu hinterlassen.

12-14h Cyanotypie (Offene Werkstatt @Grafik) mit Theresa Kastlunger. Entwickelt im gleichen Zeitraum wie die ersten fotografischen Verfahren, erlaubt dieses Edeldruck mit Hilfe einer lichtempfindlichen Lösung Abbildungen von Negativen und Objekten in typisch cyanblauen Schattierungen.

14h Einführung in die Dunkelkammer mit Vera Kern. Eine Stunde im Dunkeln und Zeichnen mit Licht - die Prinzipien und Arbeitstechniken der Dunkelkammer werden
in diesem Workshop beim gemeinsamen Erstellen von Fotogrammen erlebt und erklärt.

15h Siebdruck mit Getrud Fischbacher und Tobias Klettner. Vom Entwurf zum Druck - bei diesem Workshop kann man die Siebdrucktechnik und praktische Umsetzung in den
T-Shirtdruck kennenlernen. Wenn möglich eigenes helles
T-Shirt mitnehmen!

16h Die Welt von Skulptur und Raum mit Jonathan Wendt. In der Werkstätte der Bildhauerei wird mit Kapla-Bauplättchen gearbeitet, um sich dem freien Konstruieren anzunähern. Türme, Häuser oder ähnliches können gebaut werden; zusätzlich kann zeichnerisch gearbeitet werden.

17h Irgendein Kunstwerk? mit Cornel Entfellner. Muss Kunst schön sein? Dieser Workshop konzentriert sich auf die Vermittlung eines zeitgenössischen Kunstbegriffes, unterstützt von verschiedenen Beiträgen von Studierenden des Departments.

Samstag 6. April

12h Die Welt von Skulptur und Raum mit Jonathan Wendt
In der Werkstätte der Bildhauerei wird mit Kapla-Bauplättchen gearbeitet, um sich dem freien Konstruieren anzunähern. Türme, Häuser oder ähnliches können gebaut werden; zusätzlich kann zeichnerisch gearbeitet werden.

13h MalMITtel mit Daniela Kasperer . Dieser Workshop in der Malerei bietet eine individuelle Auseinandersetzung mit dem Maluntergrund und dir selbst. Farben anrühren, mischen und Mut fassen. Sei dein eigener Kontext!

14h Shibori mit Lisa-Marie Sereinig. Im Mittelpunkt dieses Workshops stehen sowohl das Anwenden der umfangreichen Techniken der japanischen Textiltradition als auch ein kleiner Einblick zum geschichtlichen Hintergrund dieser Reservagetechnik.

Für das komplette Programm des Rundgangs 2019 klicken Sie bitte hier


Vortrag Michael Ashkin 09.04.2019, 19:00 Uhr

Vortrag Michael Ashkin

  1. April, 19 Uhr

Fotohof
Inge-Morath Platz 1-3
Salzburg

Eine Kooperation der Klasse für Fotografie und Neue Medien der Universität Mozarteum und Fotohof Salzburg.

In the desert, one walks to escape, but finds only more.

Die Gegenwart als sich ständig aktualisierendes Bild ist omnipräsent in den direkten, politischen und persönlichen Arbeiten des US-Amerikanischen Künstlers Michael Ashkin. Seit der von Okwui Enwezor kuratierten Documenta 11 wurde er durch seine fotografische, filmische, skulpturale und poetische Auseinandersetzung mit Orten international bekannt. Landschaft, Material, Politik, Architektur und persönliche Erfahrung verdichten sich in Michael Ashkins Arbeiten seit den 1980er Jahren. Bevor er zum Kunststudium an das Art Institute Chicago ging, studierte er Oriental Studies und Middle East Languages and Cultures und lebte mehrere Jahre im Mittleren Osten, bevor er nach New York zurückkehrte.

Seither wurden seine Arbeiten in zahlreichen Ausstellungen gezeigt, darunter die Secession Wien, Sculpture Center New York, Andrea Rosen Gallery New York, Otto Schweins Gallery Köln, Emily Tsingou Gallery London, Galerie Jousse Seguin Paris, Whitney Biennal, Saatchi Gallery, Aarhus Kunstbygning, Cathouse FUNeral and Cathouse Proper NY und der Bibliowicz Gallery statt. Publikationen bei A-Jump Books, Koenig Books London und Workroom G Editions. Seit 2006 lehrt er an der Cornell University. Michael Ashkin (*1955) lebt und arbeitet in Ithaca, New York.

Eine Veranstaltung im Rahmen von Imagine Community der Klasse für Fotografie und Neue Medien, Department für Bildende Kunst und Gestaltung, Universität Mozarteum.

Hier gehts zu einem Ausschnitt des Vortrages:

Soundfile Michael Ashkin


Grafik von Vanessa Steiner
Grafik von Vanessa Steiner

SWING! Designtage Salzburg 25.04. - 10.05.2019

SWING!
Designtage Salzburg

Studierende des Studienganges
Gestaltung: Technik.Textil stellen aus.

Gezeigt werden Objekte die in der Auseinandersetzung mit dem Thema Schaukeln im Wintersemester 2018/19 entstanden sind. Die Studierenden näherten sich dabei durch unterschiedliche Parameter dem Entwurf an:
Bei einem war der Ausgangspunkt die Bewegung, beim anderen das Material, bei dritter die Form, bei wiederum anderer die Zielgruppe und bei letzteren die Funktion. Mut! als auch Faulheit! sind Begriffe die, die unterschiedlichen Objekte stolz an die zukünftigen Nutzerinnen hinausposaunen.
Die Arbeiten von Vanessa Steiner, Felix Stanzer, Stefan Nürbauer, Sophie Bierreth und Theresa Kastlunger sind als erste Prototypen zu verstehen, die in den hauseigenen Werkstätten entstanden sind und nun das erste mal öffentlich gezeigt werden.
Schaukeln ist eine Bewegungsform, die uns von Kindesbeinen an bis ins hohe Alter begleitet.
Schaukeln macht glücklich! Schaukeln beruhigt! Schaukeln macht frei!

Vernissage: 24.04.2019, 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 25.04. bis 10.05.2019

Galerie DAS ZIMMER
Universität Mozarteum
Mirabellplatz 1
A-5020 Salzburg
Öffnungszeiten: Mo- So 10-20 Uhr


Made in Taiwan 16.05. - 31.05.2019

In der kommenden Woche findet die dritte Vernissage in diesem Sommersemester, in der Galerie DAS ZIMMER, statt.

Titel: MADE IN TAIWAN
Ausstellende: Tina Graf
Vernissage: Mi. 15.05.2019, 19 Uhr
Weitere Infos: https://www.facebook.com/events/535875360273161/

Ausstellungsdauer: 16.05. bis 31.05.2019
Öffnungszeiten: 10 - 20 Uhr
ÖH Galerie DAS ZIMMER - Universität Mozarteum Salzburg
Mirabellplatz 1, 5020 Salzburg


Transurban-expander 17.05.2019, 10:00 Uhr

Transurban-expander

Das Projekt „Transurban-expander“ ist eine eintägige Stadtintervention in der Ignaz-Harrer-Straße 19–21. Ephemere, bewegliche Raumstrukturen sind das Ergebnis der Lehrveranstaltung „Körper-Raum-Hülle“ am Mozarteum Salzburg und reagieren auf die verabsäumte Möglichkeit der Errichtung eines öffentlichen Stadtsockels mit diversen Geschäftsnutzungen.

Eine eintägige „Stadtinterventionsbaustelle“ am 17. Mai 2019 von 10.00 bis 22.00 Uhr transformiert den verlorenen öffentlichen Stadtraum in einen bespielten Stadtsockel.
Jeder Studierende entwickelte hierfür einen individuellen Raum für eine eintägige gewerbliche Nutzung in Form einer Kunstraumoffensive, bespielt diese Nutzung und tritt mit der Wohnbevölkerung in Dialog. Durch diese sozialen Kunstraumprojekte zwischen dem Wohnbau und der Ignaz–Harrer–Straße entsteht kurzfristig das gewünschte öffentliche Leben, das durch den monostrukturierten geförderten Wohnbau und das Fehlen der sozialen Sockelzone verhindert wurde. Hier geht es einerseits darum, eine verpasste stadtplanerische Chance zur sozialen Belebung der Ignaz-Harrer-Straße aufzuzeigen, auf der anderen Seite veranschaulicht die Intervention einen möglichen städtebaulichen Lösungsansatz für die Generierung von Urbanität und Dichte. Die ephemere Aktion schafft Aufmerksamkeit für ein reales Defizit und öffnet die Stadt rebellisch durch aktionistische Interventionen. Diese künstlerische Gegenoffensive nutzt intelligent eine Nischenkultur und zeigt den Spielraum für schöpferische Denk- und Handlungsvarianten. Das anarchische künstlerische Prinzip ist somit ein zeitlich begrenzter „stadttherapeutischer Eingriff“, der kontextuell das chaotische System der Stadt widerspiegelt und elastisch auf eine spezielle Leerstelle des Stadtkörpers reagiert. Die geplante Intervention ist eine gesellschaftspolitische Positionierung, die sich durch einen sozialkünstlerischen Prozess manifestiert. Die Fragilität der zeitlichen Beschränkung des Stadteingriffs soll einen Denkanstoß geben, sich gegen die hierarchische, planende Stadtverwaltung aufzulehnen und durch Eigeninitiative spontan Lebensräume zurückzugewinnen. Die unterdrückten Lebensräume könnten somit aufgezeigt und intelligent genutzt werden. Die einzelnen, autonomen Projekte werden durch das gemeinsame, übergeordnete, theoretische Gesamtkonzept zusammengehalten und reagieren über den universitären, künstlerischen Gruppenprozess auf die anderen Objektbeiträge. Es handelt sich primär um die inhaltliche und weniger um die formale Schlüssigkeit des Gesamtprojekts, der „Transurban-expander“ reagiert als wandelbares „Raumding“ auch kontextuell-elastisch auf die Besucher. Die Beweglichkeit der einzelnen zeitlich begrenzten Projekte und die Leichtigkeit und Zerbrechlichkeit der Materialien öffnen kurzfristig den statischen Stadtkörper und transformieren den leblosen Verkehrsraum zu einem neuen Stadtlebensraum. Das verdeckte Leben der Stadt hinter den Mauern stülpt sich in den öffentlichen Zwischenraum, das Private wird öffentlich gezeigt und szenisch inszeniert und die räumliche Umstülpung erzeugt Irritation und Neugierde bei den 42.000 Menschen, die im Verkehrsstau stehen. Das Projekt erreicht somit einen Besucherrekord und könnte zum medialen Tagesthema der Stadt werden. Irritation entschleunigt den Verkehr und lenkt die Aufmerksamkeit auf das geplante, verhinderte soziale Leben der Stadtbevölkerung, die sich notgedrungen hinter dicken Wohnmauern verbarrikadiert. Die soziale und gesellschaftliche Interaktion mit der Lehener Bevölkerung ist eine zentrale Absicht des Projektkonzepts. Der gesamte Prozess wird filmisch dokumentiert und medial begleitet und zeigt das mögliche Potenzial eines sozialen, lebendigen, öffentlichen Stadtlebens als wesentliches Merkmal von Urbanität, Dichte sowie sozialer und funktionaler Diversität.


Zwischen(t)räume 05.07.2019, 13:00 Uhr

Zwischen(t)räume

  1. Juli 2019/ ab 13:00h

Veranstaltungsort: Strubergassensiedlung

Ein Projekt von Studierenden und Lehrenden des Studienganges ‚Gestaltung. Technik. Textil’ der Universität Mozarteum, den Bewohner*innen der Strubergassensiedlung und dem Bürgerservice Strubergasse für die Strubergassensiedlung in Lehen.

Lehen ist einer der zentralsten Stadtteile Salzburgs. Vor allem zwischen den 50er- und 70er-Jahren des vorigen Jahrhunderts entwickelte er sich zu einem der urbansten Stadtteile Salzburgs.
Die Gebäude der Strubergassensiedlung, die an die Ignaz-Harrer-Straße angrenzen, wurden in den frühen Nachkriegsjahren errichtet.
Sie zeichneten sich durch kleine Wohnküchen-Kabinett-Wohnungen aus, die größtenteils mit Kohle oder Holz beheizt wurden, und mit den Jahren große Feuchtigkeits- und Schallschutzprobleme aufwiesen.
War zunächst eigentlich nur angedacht, die Häuser etwas besser zu dämmen und den einen oder anderen Balkon dazu zu bauen, entwickelte sich von Seiten der Stadtplanung immer mehr die Frage, ob nicht die vollkommen unzeitgemäßen Wohnungen zumindest zum Teil abgerissen und durch Neubauten ersetzt werden sollten. Die Frage verursachte große Unruhe. Es kam zu einer von der Stadt durchgeführten Umfrage unter den Bewohnerinnen des Viertels. Entscheidend für die letztendliche Zustimmung des größten Teils der Bewohnerinnen für Abbruch und Neubau war die Schaffung eines gemeinsamen Frei- und Grünraumes.
So entstand eine ausgewogene Mischung unterschiedlicher Funktionen und Angebote für diesen Raum. Bereiche der öffentlichen Nutzungen, halböffentliche Bereiche mit Aufenthaltsplätzen und Kinderspielplätzen sowie die Bereiche für die private Nutzung, wie neugeschaffene Mietgärten und Balkone.

Zwischen(t)räume fragt weiter.

Wie sieht Dein/ Ihr Wunschtraum-Park aus?
Wir sammeln Wünsche, koordinieren, vermitteln, dokumentieren und setzen so eine Beteiligung in Gang.
Aus Parkkonsumentinnen werden Parkproduzentinnen über eine kollektive Wunschproduktion in der Siedlung.

Die gesammelten und dokumentierten Wünsche werden am 05. Juli i2019 im Rahmen eines Festes in der Strubergassensiedlung als große textile Installation präsentiert. Die Wünsche gehen weiter.
Mit
Anna Hilzensauer
Marlene König
Eva Lechner
Hannah Lechner
Mira Ruhmannseder

Leitung: Univ. Prof. Frauke v. Jaruntowski